Silvester feiern in Hamburg
Ein zentrales Element in Hamburg ist das Wasser und so ist es nur logisch, dass sich um und auf den Gewässern der Hansestadt zum Jahreswechsel allerhand abspielt.
Traditionell findet jedes Jahr das größte, spektakulärste Feuerwerk der Stadt am Hafen statt. Schon Stunden vorher versammeln sich am Hafen zahllose Menschen um sich die besten Plätze zu sichern. Entlang des Hafens befinden sich reichlich Buden, aber auch Kneipen und Restaurants, die die Feiernden mit Getränken und Essen versorgen.
Es gibt zudem eine Reihe von Feuerwerksfahrten auf der Elbe. So geht es ab den Landungsbrücken schon für 37 Euro (23 – 0.30 Uhr) auf die Elbe. Eine Silvester-Tanzparty mit dem Salonschiff MS Hammonia dauert 5 Stunden (ab 20.20 Uhr) und ist teurer (74 Euro, 1 Getränk inklusive), eine Luxus-Barkassenfahrt (ab 22.45 Uhr) kann man für 46 Euro erwerben. Dafür steht man nicht im Gedränge der vielen Menschen am Hafenrand.
Eleganter, aber noch immer bezahlbar geht es auf der Cap San Diego zu. Sie ist das größte, fahrtüchtige Museumsschiff der Welt und lädt direkt an der Überseebrücke zu einem Silvesterbuffet (98 Euro pro Person, ab 22.00 Uhr ohne Buffet 69 Euro) ein.
Silvester Feuerwerk in Hamburg
Um Mitternacht beginnt das Feuerwerk, begleitet von den Signalhörnern und Schiffstuten aller im Hafen liegenden Schiffe. Ein feierlicher Moment, aber man muss reichlich Trubel mögen. Ruhiger geht es rund um die Alster zu. Die Feuerwerke der Alster kann man am besten in der Höhe Schwanenwik betrachten, aber auch von der Kennedy- und Lombardsbrücke im Süden oder der Krugkoppelbrücke im Norden.
Silvesterpartys gibt es in der Hansestadt in Hülle und Fülle. Die berühmte Reeperbahn verwandelt sich zu einer einzigen Partymeile, im Schanzenviertel wird in den vielen Bistros, Kneipen und Restaurants ausgelassen gefeiert und im Quarren in Wandsbek veranstaltet Radio Schleswig-Holstein eine riesige Party auf zwei Dancefloors.
Im “Terrace Hill” zum Beispiel, feiert man im 5. Stock des riesigen Bunkers auf dem Heiligengeistfeld, hoch über den Dächern Hamburgs, das “Elbwerk” bietet einen grandiosen Blick auf die Elbe und im “Phönixhof” besticht der Charme der historischen Schiffsmaschinenfabrik. Einige Partys sind bereits im Herbst fast ausverkauft…
Nach der Nacht der Nächte kann man einen Bummel über den bekannten Fischmarkt am Hafenrand starten, falls man sowieso in der Nähe gefeiert hat oder eine Hafenrundfahrt machen, um sich eine frische Brise um die Nase wehen zu lassen. Ein Aufstieg in den Turm der St. Michaeliskirche, in Hamburg kurz “Michel” genannt, wird mit einem wunderschönen Blick über Hamburg und den Hafen belohnt. Gegenüber kann man in den historischen ”Kramer Amtsstuben” im Gängeviertel Kaffee trinken und leckeren Kuchen essen.
Für wenig Geld übernachten kann man in Hamburg zum Beispiel in der “Superbude” (Nähe Hauptbahnhof), eine Herberge für Backpacker, interessant und preisgekrönt (European Design Hotel Award), in der Jugendherberge “Am Stintfang” oberhalb der U-Bahn Station Landungsbrücken (toller Blick über den Hafen) oder dem “Stella Maris” in der Nähe des Hafens.